Von Selbstliebe und Egoismus – oder: Robert Lembke einmal anders


Bild im Beitrag Selbstliebe und Egoismus ; 2 Kopfprofile mit der Inschrift Wer bin ich ohne meine GeschichteEine wahre Geschichte

Selbstliebe und Egoismus im Clinch zu erleben, gelang mir vor wenigen Tagen.

Nachdem ich morgens aufgestanden war und gefrühstückt hatte, checkte ich, wie so oft, meine 148 Mails (klar, muss ich tun, ich will ja schließlich auch die Welt retten 😉 ).

Eine stach mir dabei besonders ins Auge, und ins Herz: „Unsubscribe from Linke Wange“ stand da im Betreff.

Schon allein dieser Betreff erwies sich als nicht unbedingt dazu geeignet, Freudenstürme in mir hervorzurufen. (Bisher kam das zum Glück nur 2x vor und vielleicht werde ich mich auch daran gewöhnen, denn es ist einfach der Normalfall).

Ich spürte, wie Enttäuschung in mir hochkam, die an diesem Morgen noch weiter wuchs, als ich die Mail öffnete.

Eine Abonnentin der ersten Stunde hatte den Newsletter für linke Wange gekündigt. Mit ihr hatte ich bisher den ausführlichsten Mailkontakt über Fragen, die ihr beim Lesen eines Artikels gekommen waren. „Ausgerechnet“, dachte ich mir…

Sie hatte die Möglichkeit genutzt, zu begründen, warum sie den Newsletter nicht weiter erhalten wolle. Und was ich da zu lesen bekam, zog mir fast die Schuhe aus…

Selbstliebe und Egoismus – ein Unterschied?

Hast Du Dich auch schon mal gefragt, was der Unterschied ist zwischen Selbstliebe und Egoismus? Oder befürchtet, dass es gar das Gleiche sein könnte, wo doch alle Welt davon spricht, Du sollst Dich selbst mehr lieben? Heißt das, Du sollst egoistischer sein?

Ein ganz klares Nein. Das Gegenteil ist der Fall. Ich will Dir erklären, warum.

Doch zuvor eine kleine Geschichte zum Thema (Ich hätte an dieser Stelle gern eine Geschichte eines beliebten Autors wieder gegeben. Da er mir die Lizenz dazu aber nicht kostenfrei zur Verfügung stellte, und ich für einen nicht kommerziellen Blog nicht noch unbedingt Gebühren zahlen will, erzähle in meinen Worten eine ähnliche Geschichte)

Was bin ich wirklich?

Sie handelt von einer Frau, die sehr unglücklich war in ihrem Leben.

Sie suchte einen Mann auf, der bei den Menschen als sehr weise galt und stellte ihm die Frage: „Was hat im Leben die größte Bedeutsamkeit?“
„Das zu werden, was Du bist“ sagte der Weise.
Voller Unverständnis entgegnete die Frau: „Aber ich bin doch schon das, was ich bin.“
„Du glaubst nur, das zu sein, was Du bist. Tatsächlich bist Du das, zu was Du geworden bist“ erwiderte der Mann und lächelte dabei, „nicht das, was du in Wahrheit bist.“
„Was ich in Wahrheit bin? Und was wäre das?“
Der Weise erwiderte rätselhaft: „Diese Deine letzte Frage ist die Antwort auf Deine erste….“


Was bin ich? Mein Beruf?

Was oder Wer bist Du wirklich?

Es gab vor Jahren eine sehr beliebte und erfolgreiche Fernsehsendung mit Robert Lembke. Sie trug den Titel: „Was bin ich“.

Es ging im Wesentlichen darum, dass 4 Prominente durch Fragen, die nur die Antworten Ja oder Nein zuließen, den Beruf eines Gastes herausfinden sollten.

Für jedes Nein bekam der Gast 5 DM (!) in eines von 4 verschiedenfarbigen Sparschweinen, bei 50 DM war Schluss (wouw!)

Zu Beginn der Runde wurde der Gast von Herrn Lembke gefragt, in welchem der Sparschweine er gern den zu erwartenden Reichtum sammeln wolle. Dies geschah mit der immer gleichen Frage, die noch heute Kultstatus hat: „Welches Schweinderl hätten´s denn gern?“ (Lembke war Münchner)

Schon allein die Tatsache, dass diese Frage noch heute von vielen Menschen in Entscheidungssituationen gebraucht wird, zeigt, wie überaus beliebt diese Sendung war. Ich selbst habe sie mit Freude immer wieder angeschaut.

Ich frage mich heute, warum. Es war eine Sendung, über die man, wie Robert Lembke sagen könnte:

Es gibt Fernsehsendungen, bei denen man seine eingeschlafenen Füße beneidet

Also eigentlich stinklangweilig. Was machte diese Sendung so erfolgreich (Es kan ja wohl nicht nur die Tatsache gewesen sein, dass es nur 3 Programme gab)?

War es diese im Eigentlichen hochphilosophische und tiefgründige Frage, die irgendwann einmal jeden Menschen berührt: „Was bin ich?“ (die natürlich in der Sendung jedes Mal eine eher weniger tiefgründige Antwort erhielt)

Was bist Du, wer bist Du?

Bist Du, so wie Du heute bist, das Ergebnis von Erfahrungen, Schicksalschlägen, Lernerfolgen, gelesener Bücher, durchgemachter Enttäuschungen und erlebten Freudenmomenten?

Bist Du das, was andere über Dich sagen, wie deine Freunde auf Dich reagieren oder wie Du selbst Dich siehst?

Vielleicht in Deiner Rolle als verantwortungsvolle Mutter, treuer Partner, gläubiger Christ oder vehemente Atheistin, fleißiger Angestellter oder lenkende Chefin?

Bist Du das, womit Du Dich identifizierst? Mit Deinem Namen, Deinem Geburtsdatum, Deinem Sternzeichen, Deiner Heimat oder Nationalität, Deinem Beruf oder Deinem Hobby?

All das bist Du, ja, all das macht Dein Ich aus, Dein Ego, die Person, die Du bist. Zu der Du geworden bist.

Und all das bist Du nicht.

Nicht wirklich.

Denn nichts davon ist dauerhaft. Spätestens mit Deinem Tod wird dies ALLES verschwinden.

Das Ego und das wahre Selbst

Und was bleibt?

Vielleicht das, was Du wirklich bist. Das Unzerstörbare von Dir, das Unverletztbare, das innerste Wesen.

Es ist schwer, nahezu unmöglich, Worte dafür zu finden, es zu beschreiben. Denn es ist nicht etwas, was die verstandliche Vorstellung fassen könnte.

Eckart Tolle nennt es „das wahre Selbst“. (In diesem Begriff klingt schon an, dass es eigentlich um etwas mit dem Verstand nicht Begreifbares geht. Um den Ausflug in die Philosophie oder Esoterik abzukürzen, möchte ich nur kurz anmerken, dass ich hier den Begriff Selbst in Abgrenzung zu Ego benutze, entsprechend Selbstliebe und Egoismus gegenüberstelle).

Es ist das Ego, das fragt: Wer bin ich in der Welt? Wie sehen mich die Anderen? Wie bin ich in meinen Rollen? Was muss ich tun, damit ich (gut angesehen, groß, in Erinnerung, am Leben…) bleibe?

Und es ist das Ego, das seinen Wert und seine Existenz aus diesen äußeren Dingen zieht.

Diese Ego-Stimme war es auch, die sich meldete, als ich die E-Mail mit dem oben beschriebenen Glückshormonausschüttung blockierenden Betreff las.
Ja, was war nun die Begründung der Ex-Abonnentin für die Kündigung des Newsletters?
„Spammy content“ stand da grau auf rosa zu lesen. Zu gut deutsch: E-Mail mit wertlosem Inhalt (so meine Übersetzung).
Wouw. Einer der schlimmsten Vorwürfe, den man einem Blogger machen kann.

„Ich und ein Spammer“, dachte ich bei mir, „geht’s noch?“. „Ist das die dankbare Antwort auf den Mailverkehr?“

Zweifelnde Fragen und aufkommende Selbstvorwürfe: „Hab ich sie verletzt? Hab ich was Falsches geschrieben, dass sie so reagiert?“

Und schließlich die Befürchtung: „Was, wenn andere das auch so empfinden, wenn sie sich durch meine Mails oder gar Artikel belästigt fühlen?“

Ein wahres Gedankenkarusell ging los. Eben das, was das Ego so gern mit uns veranstaltet.

Erst nach und nach, fast schüchtern und leise, meldete sich eine andere Stimme:

„Stopp!“ „Steig aus diesem Drama aus. Schreib nicht weiter an dieser Geschichte voller Spekulation, Interpretation und Vorannahmen.Was ist passiert? Jemand hat sich aus dem Newsletter ausgetragen und hat als Begründung angegeben: ‚Spammy content’. Punkt.

Alles andere ist Drama, eine Geschichte. Eine Geschichte, die Du Dir zu eigen machst. Und…es ist ihre Geschichte. Es hat nichts mit Dir zu tun…“

Zwei ungleiche Schwestern
Was waren das für zwei Stimmen in mir?

Es dauerte eine Zeit lang, bis mir klar wurde: hier waren Selbstliebe und Egoismus im Streit.
Und es wird deutlich: die zwei haben nichts miteinander zu tun. Zwei ziemlich gegensätzliche Dinge. Fast wie die zwei Schwestern Goldmarie und Pechmarie im Märchen von Frau Holle.

Das Ego, der Egoismus, sucht seine Bestätigung im Außen und sieht sich ständig bedroht durch äußere Vorgänge. Es kämpft um Anerkennung, es identifiziert sich mit Rollen, es findet sich in Geschichten wieder.

„Seht her, so bin ich, das macht mich aus, das habe ich erlitten, erkämpft, das habe ich geleistet. Bin ich nicht großartig? Armselig? Ein toller Hecht? Ein armes Würstchen? Los, sag mir, wer ich bin, bestätige mich!“
Das Ego bewirkt, dass Du Dein „Selbstgefühl“ nicht aus Dir, aus Deinem Selbst, beziehst, sondern aus der Reaktion der anderen (oder, noch verrückter, aus Deiner Phantasie, wie andere reagieren könnten).
Es lässt Dich „Ja“ sagen, obwohl Du „Nein“ meinst, aus Angst, Zuneigung zu verlieren (Überraschend, oder? Ja sagen kann ganz schön egoistisch sein!).

Das Ego führt dazu, dass Du aus den Nachrichten erfährst, wie es Dir geht, oder aus der Beurteilung Deines Chefs oder der Stimmung Deines Partners (oder der Reaktion einer Leserin auf Deinen Newsletter.)
Das Selbst, die Selbstliebe, weiß um den eigenen Wert, die innere Größe. Sie ist unverletzbar, denn sie befindet sich an jenem Ort, den Rumi meint, wenn er sagt: „der Ort jenseits von richtig und falsch“, jenseits von gut und böse.

Die Selbstliebe ist nicht angewiesen auf äußere Bestätigung, Lob oder auch Kritik, Wertschätzung von bestimmten Menschen, Bestätigung der eigenen Größe von Anderen.
Sie freut sich an all den schönen Dingen, die uns geschenkt werden, das sehr wohl. Sie kann traurig sein über Verlust und Irrtum, auch das.

Doch sie hält nicht an diesen Gefühlen fest, sie klammert sich nicht daran. Selbstliebe sucht nicht (sie wird nie süchtig sein), sie lässt sich schenken.

Das Ego klammert sich an alles, was Identität begründet, was die Person, das Ich ausmacht. Das vorherrschende Gefühl dabei ist Angst. Angst, all das zu verlieren.
Die Selbstliebe kennt keine Angst, denn sie weiß, dass ihr nichts passieren kann.

Selbstliebe und Egoismus in der gewaltfreien Kommunikation
Marshall Rosenberg, der Autor der gewaltfreien Kommunikation (GfK) hat den Begriff des Ego oder Egoismus nicht oft verwendet. Zumindest, soweit mir das bewußt wäre. Und doch lässt sich diese Sichtweise von Selbstliebe und Egoismus hervorragend auf die GfK anwenden.

Grundlegend für die Methodik der GfK ist eine Kommunikation in 4 Schritten, die dazu dienen, gegenseitiges Verständnis und Verbindung zu fördern.

Die 4 Schritte bestehen aus

  1. Beobachtung (nicht wertende Benennung oder Beschreibung) einer Situation, einer Handlung, einer Aussage etc.
  2. dem Gefühl, das diese Situation auslöst
  3. einem erfüllten oder nicht erfüllten Bedürfnis, auf das dieses Gefühl hinweist
  4. einer Bitte an den Gesprächspartner, mit deren Erfüllung er zur Erfüllung meines Bedürfnisses beitragen kann

An all diesen 4 Schritten lässt sich deutlich machen, wie das Ego, der Egoismus eine gewaltfreie Kommunikation blockiert:

1. Beobachtung:

da das Ego seine Existenz aus der Frage zieht, wie es im Verhältnis zum Außen steht, muss es sich ständig abgrenzen, vergleichen und bewerten. Etwas ist gut, schlecht, richtig, falsch, Quatsch, Unsinn, großartig… Reine Beobachtung wird dadurch verhindert.

Liebe und Selbstliebe sagt: „Es ist, wie es ist“. Klick um zu Tweeten

2. Gefühle:

Das Ego klammert sich an die Gefühle, es geht in ihnen auf, identifiziert sich mit ihnen. Es kann sich geradezu darin baden. Es ist das Gefühl.
Dadurch wird verhindert, Gefühle als einen Hinweis auf ein dahinter liegendes Bedürfnis zu sehen.
Vielmehr wird es (das Gefühl)  gesehen als Folge dessen, was passiert ist. Daraus erwächst Vorwurf, Hadern, Inakzeptanz (Ich bin traurig, weil…passiert ist; ich bin wütend, weil Du…). Das Ego verwechselt oft wertende und interpretierende Gedanken mit Gefühlen, sog. Opfergefühle („ich fühle mich ausgenutzt, mißvertanden, wertlos“ etc.)

Die Selbstliebe identifiziert sich nicht mit den Gefühlen oder Gedanken. Sie bemerkt sie, beobachtet sie („aha, interessant“). Dadurch ist sie fähig, aufkommende Gefühle als Botschaft zu nutzen für ein dahinter liegendes Bedürfnis (Ich fühle mich traurig, weil mein Bedürfnis nach …nicht erfüllt ist).

3. Bedürfnis:


Das Ego klammert sich an bestimmte Strategien zur Erfüllung der Bedürfnisse und es verwechselt die Strategie mit dem Bedürfnis: Damit es mir gut geht, muss genau das geschehen. „Ich brauch mehr Geld, damit ich glücklich bin“, „ich brauche morgens einen Kaffee, damit ich Energie für den Tag habe“ (und wehe, die Kaffeemaschine ist kaputt; dann ist es gleich der ganze Tag), „ich bin Dir so nah, Du musst jetzt mit mir schlafen“ (und, werte Geliebte, mach das mal nicht, dann wirst Du sehen, was aus dieser Nähe wird).

Die Sebstliebe kennt auch Strategien, sogar Lieblingsstrategien. Aber sie weiß, dass es zur Erfüllung eines Bedürfnisses weit mehr Möglichkeiten gibt als nur die Eine. Und wenn diese eine Strategie nicht möglich ist, gibt es Tausendeinhundertdreizehn bis Dreimillionenefünfhundertsiebenundneunzigtausendsiebenhundertsechzehn andere.

4. Bitte:


Da das Ego sich an eine (oder wenige) Strategien klammert, ist es nicht frei zu bitten. Es fordert.
Die „Bitte“ muss erfüllt werden, sonst kann es nicht glücklich werden.

Die Selbstliebe ist frei von der Erfüllung der Bitte. Sie kann und wird sich daran erfreuen, wenn sie erfüllt wird, da dann ihr Bedürfnis erfüllt wird. Und sie kann es akzeptieren, wenn sie nicht erfüllt wird, denn sie kennt noch Tausendeinhundertdreizehn bis Dreimillionenefünfhundertsiebenundneunzigtausendsiebenhundertsechzehn andere Möglichkeiten, wie es erfüllt werden kann. Und wenn alle diese Dreimillionen… Stricke reißen, dann kann sie ihr Bedürfnis immer noch selbst erfüllen, z.B. sich selbst Empathie oder Wertschätzung geben.

Aus den genannten Punkten wird eines deutlich: Egoismus macht eng (übrigens haben die Wörter eng und Angst den gleichen Ursprung; und Angst ist das grundlegende Motiv des Ego), Selbstliebe führt in die Freiheit.

Und sie erst macht frei auch für die Liebe zum Nächsten. Nicht umsonst lautet eine der Kernaussagen des Neuen Testaments (das was die Kirche leider oft einseitig verkürzt als „Gebot der Nächstenliebe“ bezeichnet) in der ursprünglichen aramäischen Muttersprache Jesu: So wie Du Dich selbst liebst, so liebst Du Deinen Nächsten Klick um zu Tweeten

Frei vom Ego, frei für Dich selbst

Was ist es nun, das Bedeutsame im Leben, was ist das wahre Selbst? Albert Einstein hat das sehr treffend formuliert: (Albert Einstein: Mein Weltbild, Zürich: Ullstein, 2005, S. 131)

Der wahre Wert eines Menschen ist in erster Linie dadurch bestimmt, in welchem Grad und in welchem Sinn er zur Befreiung vom Ich gelangt ist

A. Einstein

 
Wobei diese Befreiung von Ich, vom Ego, nichts damit zu tun hat, dass Du es loswerden sollst. Es geht darum, dieses „Ich“, das Ego zu erkennen, zu beobachten, und dadurch aus der Identifikation mit ihm herauszutreten und frei zu werden von der Angst um Schaden an der eigenen Person, Persönlichkeit, Rolle, was auch immer.

In dem Moment, wo das Ego erkannt wird, wo Du es beobachtest, wo Du es als Ego identifizierst, fällt es zusammen.
Es ist allerdings raffiniert und gut im Verstecken. Daher ist es gar nicht so leicht, es zu finden und zu identifizieren. Gerade weil wir selbst oft damit identifiziert sind.

Wenn Du glaubst, Du bist Deine Geschichte, Deine Gefühle, Deine Gedanken…Trete heraus. Das bist nicht Du. Fang an, all das zu beobachten. Nutze all das als Beobachter, um darüber zu Dir selbst zu finden. Das ist Selbstliebe.

Zum Schluss noch eine schöne Übung, wie Du Dein Ego identifizieren (um Dich von ihm zu ent-identifizieren) kannst:

Nimm Dir vor, dreimal am Tag etwas Gutes für andere oder eine Gemeinschaft zu tun. Wichtig dabei: sorge dafür, dass niemand erfährt, dass Du es warst, der das getan hat. Sollte es doch jemand erfahren, geht es wieder von vorne los.
Und die Stimme, die in Dir erwacht, die Dich drängt zu rufen: „Seht her, ich war´s“. Die ist das Ego.

Fazit

  • Selbst und Ego, Selbstliebe und Egoismus sind zwei völlig unterschiedliche, gegensätzliche Dinge
  • Das Ego definiert sich über Geschichten, Rollen, vergangene Erlebnisse und äußere Dinge. Das Selbst weiß um den eigenen unverletzbaren Wert und das eigene unzerstörbare Sein
  • Das Ego führt in die Enge, es handelt aus Angst um die eigene Existenz, die Selbstliebe macht frei
  • GfK wird durch Egoismus verhindert, durch Selbstliebe erst ermöglicht
  • Um zu Selbstliebe zu kommen, gilt es, das Ego zu erkennen und zu identifizieren

Welche Gedanken hast Du zum Thema Selbstliebe und Egoismus? Welche Aspekte sind Dir noch wichtig? Hat Dir der Artikel gefallen? Schreib unten einen Kommentar dazu oder teile den Artikel mit Deinen Freunden (nicht nur mein Ego, auch meine Selbst würde sich über diese Form der Wertschätzung sehr freuen 🙂 ).

In diesem Sinne, Frieden ist möglich,

liebe Grüße,

Peter

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2 Gedanken zu “Von Selbstliebe und Egoismus – oder: Robert Lembke einmal anders

    1. Liebe Manuela, vielen Dank für Dein wohltuendes Feedback. Ich freue mich, dass Dir der Text gefällt. Ich wünsche Dir noch einen besinnlichen Pfingsttag, liebe Grüße, Peter

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